Lindenthaler Kurier Saison 2026/2027

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Finki/Lars
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Lindenthaler Kurier Saison 2026/2027

Beitrag von Finki/Lars »

Neuer Start, alte Bekannte

Von Finkus dem 13. neuer Sportchef

Die Jugendmannschaft der Lindenthal Aristocrats ist in der vergangene Saison untergegangen. Jetzt soll das Hauptteam unter neuer Führung das Image aufbessern. Drei Faktoren werden entscheidend.


Es waren denkwürdige Szenen in der Saison 2025/ 2026. Die jungen Hüpfer aus Lindenthal waren mit großen Ambitionen gestartet. Mit Primus (damals 70 Jahre) als Toptransfer in den Sommer hatte man die Chance ein echtes Zeichen zu setzen. Doch die Saison kippte bereits im ersten Spiel. Im Spiel gegen die Bloddy Rams brach sich Primus bei einem Dodge-Versuch das Genick. Auch die folgenden Spiele ergaben keine Wende. Im Winter entschied sich der Vorstand dazu die Jugendsparte zu verkaufen.

Doch in der Köln Nord Blood Bowl Liga (KNBBL) konnten die erste Mannschaft eine fast makellose Saison spielen. Nur die Rotznasen der „Nippes Nosepickers“, geführt von Coach Edgar, konnten das Team im Endspiel schlagen. „Wir versuchen natürlich das Tempo in die Sternengasse mitzunehmen“, sagt Beier in der Pressekonferenz.
Jetzt soll der Wechsel in die KBBL neuen Schwung in den Verein bringen. Coach Beier hatte vor dem Wechsel weitgehende Rechte eingefordert und nennt drei Gründe für den Erfolg in der neuen Saison.

1. Der richtige Kader.
„Im letzten Jahr muss einiges an Kraut geraucht worden sein“, ruft Beier. Die Vereinsführung hatte sich dafür entschieden mit nur einem Tänzer, zwei Läufern und einer Werferin zu starten. Ziel war es, das Passspiel in den Fokus zu rücken und schnelle Durchbrüche zu erzielen, das gelang nicht. Außerdem gab es keine Sanitäter am Spielfeldrand, was sich im Spiel gegen die Rams als Sargnagel erwies.
Beier setzt auf eine 2,9 Aufstellung. Zwei Wardancer und 9 Lineman. „Wir müssen uns erstmal stabilisieren, Schnickschnack kann auch noch später kommen“, so Beier. Dass der junge Trainer aber auch anders kann, hat er in der KNBBL bewiesen, wo er sogar einen Baum an die Line stellte.

2. Das Umfeld
Mit Beier gibt es zum ersten Mal einen menschlichen Trainer bei den Aristocrats. Von den Spitzohren kleinmachen lässt er sich aber nicht. Laut ihm ist vergangenen Jahr einiges falsch gelaufen. „Wir hatten da einige, die das nur für ein Uni-Zertifikat gemacht haben“, sagt Beier. Auch die Crowd, ein sicherer Killer bei anderen Teams, enttäuschte. Wo bei anderen Fans blutige Ultra-Organisationen im Block stehen, waren es in Lindenthal gelangweilte Eltern, die eher auf ihre Frisuren, als auf das Spiel fokussiert waren.

„Wir haben hier natürlich einige Egos im Verein, aber da muss man halt Leistung zeigen“, beruhigt Beier. Mit Siegen in den ersten Spielen könne man das Umfeld aber anzünden. Um erstmal für ein wenig Ruhe zu sorgen, habe man sich die Fans des „Rodenkirchener Schrebergarten e.V.“ gepachtet. Ob die Gnome denn wirklich für den Verein brennen würden, kommentierte Beier nicht.

3. Angekommen in der Liga
Außerdem verstehe man jetzt die Liga und die, teils stichelnde, Stimmung im neutralen Block. Von den kommenden fünf Gegnern kenne man zumindest drei Coaches. Mit zweien verbindet der Verein besondere Momente. Gleich im ersten Spiel trifft der Verein auf Kenan (Eintracht Eigelstein) , auch Coach aus dem Kölner Norden. "Wir sind gewappnet für die neue Liga", sagt Kenan. Die Ligabilanz zwischen Aristocrats und Kenan ist, stand jetzt ein Unentschieden. Beide Coaches können sich einen Fehlstart eigentlich nicht leisten. „Den Amazonen muss man halt früh auf den Deckel geben, sonst können die nen starken Run starten“, erklärt Beier.

Mit dem letzten Gegner der Hinrunde hat das Elfenteam auch noch eine Rechnung offen. Ryan (Death Star Maulers) hatte in der Saison 25/26 sein Debüt gegeben und war an dem Tod von Primus beteiligt. „Wir befinden uns in Verhandlungen mit der Sternengasse, um ein Sicherheitskonzept auf die Beine zu stellen“, steht es in einer Pressemitteilung des Vereins. „Mein Team ist heiß“, so Beier.

Der Verein weist außerdem daraufhin, dass er der einzig wahre Vertreter der Elfen in Lindenthal sei. Astoria Lindenthal habe sich vorher nicht gemeldet.

Anpfiff in die Saison ist vermutlich der 15. Juli. Vereinsziel ist es den letzten Platz zu vermeiden. Das Spiel gibt es natürlich im Ticker per Taube oder in der nächsten Ausgabe.
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Finki/Lars
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Re: Lindenthaler Kurier Saison 2026/2027

Beitrag von Finki/Lars »

Auftaktsprint am Eigelstein

Von Finkus dem 13. neuer Sportchef

Im ersten Spiel der Saison liefern sich die Eintracht und die Aristocrats eine rasante Partie. Trainer Beier hatte seine Verteidigung gut eingestellt und konnte im strömenden Regen einen Achtungserfolg erzielen. Warum trotzdem nicht alles rund lief.

Die Lindenthal Aristocrats haben den Beginn der Saison erfolgreich gemeistert. Mit einem 1:2 (1:1) gegen die Kriegerinnen vom Eigelstein konnte das Team von Trainer Beier vier Punkte einfahren. Ein starker Sommerregen verhinderte fast den Anpfiff des Spiels und machte vor allem den Amazonen große Probleme.

Eine umkämpfte Halbzeit

„Der Regen ist natürlich schade für die Fans“, erklärt Beier. Auch er habe während des Spiels kaum etwas sehen können. „Ich habe auf die eintrainierten Spielzüge vertraut.“ Die Amazonen konnten sich die erste Offence sichern und stellten sich aggressiv auf. Das sei aber alles Kalkül gewesen so Beier. „Ich habe meiner Mannschaft vorher die Blitzverteidigung beigebracht, damit wir sie ab Runde eins unter Druck setzten.“

Mit fünf Elfen in der eigenen Zone konnten die Amazonen nur noch eins: schnell nach vorne. Obwohl die Aristocrats immer wieder den Weg nach vorne blockierten, konnte die Eintracht in der fünften Runde den Ball in die Endzone bringen und sich damit die Führung sichern. Den Lineman der Aristocrats fiel es schwierig die Kriegerinnen in die Finger zu bekommen. „Die sind einfach saubeweglich, das ist doch eigentlich unser Ding“, meckerte Thadeus nach dem Spiel.

Und der Angriff begann erstmal schlecht. Anastasia geriet auf der Linie mit Fiona Khalo in einen Zweikampf, in dem beide zu Boden gingen, der Ball lag ungesichert tief in der Hälfte der Angreifer, Shootingstar Secundus hatte sich den Ball noch nicht gesichert. Das versuchten die Eigelsteinerinnen auszunutzen. Mit einigen Mühen gelang es den Elfen sich nach vorne freizublitzen und sich mit zwei Verlagerungen den Weg freizuschlagen. Coach Kenan staunte nicht schlecht, als Secundus einfach über seine Werferin sprang „Die können das?“, brüllte er am Spielfeldrand. Mit einem Sprint zur Grundlinie konnte Primus ausgleichen.

Entscheidende Läufe

Doch die Halbzeit war nicht vorbei: durch einen zweiten Blitz konnten die Elfen sogar noch in Ballbesitz gelangen. „Da hätten wir den Sack zumachen können“, sagt Beier kritisch auf der PK. Doch Primus rutschte auf dem nassen Gras in der Endzone aus und verpasste so die Führung zur Halbzeit.

In der zweiten Hälfte gab es ein längeres HickHack an der Mittellinie. Secundus konnte erst spät mit einem waghalsigen Sprung den Siegtreffer erzielen. „Wir haben da einfach Toptalente im Kader“, so Beier, „so eine Athletik gibt es in diesem Sport nur sehr selten und jetzt haben die beiden ihre ersten Entwicklungsschritte gemacht“. Beier mahnte aber auch an, dass er beide nur bei dauerhaften Entwicklung im Kader lassen würde, wenn die Spieler weiter „performen würden“. „Selbstverständlich operieren wir nach dem Leistungsprinzip“, so der Coach.

Die verpasste Sensation

Zu einem 3:1 wäre fast auch noch gekommen. Mira Curie versagte beim Aufheben, nach dem Handgemenge rutschte Ferdinand in der Endzone aus. „Ja da war einfach mehr drinne“, so Beier. Man vermute kleine Drahtseile in der Endzone der Eintracht. „Trotzdem haben wir gezeigt, dass wir in der KBBL auch Spiele gewinnen können.“ Der Sieg war der erste KBBL-Sieg des Vereins. Die Dauerkartenbestellungen sollen um 50 Prozent gestiegen sein.

Als nächstes stehen die Orcs von unter die Führung von Kodiak an. Kritiker werfen den Orcs vor, dass sie eigentlich nur Prügeln wollten und keinen Plan vom Sport hätten. „Das wird natürlich ein ganz harter Ritt und nicht die feine Art des Blutsports“ so Beier. Man habe sich mit einem neuen Ernährungsberater darauf eingestellt.

Das Spiel wird in den Juli vorgezogen und findet vermutlich am 21. Juli statt.
Das Update natürlich im Ticker per Taube oder in der nächsten Ausgabe.

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Rumanski
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Re: Lindenthaler Kurier Saison 2026/2027

Beitrag von Rumanski »

Ein Bericht ganz nach meinem Geschmack.
Soweit ich mich erinnere wurden den Ambitionen des Schlumpen Coaches nicht entsprochen.

Mann hatte auf OpferElfen von Seiten der Lindenthaler gehofft um diese jungen Nichtsnutze an der Vermehrung zu hindern.

Das wird den Kölner Bewohnern aber nicht gefallen wenn dem Troisdorfer Entsorgermonopol Norbert Urgle nicht die vertraglich zugesicherten Kopfentgelte vorenthalten und der Rotter See und konsekutiv selbst der Rhein anschwellen.
Da waren die Fluten im Ahrtal nichts gegen.
Da wirst du den Dom vor lauter
Nurglebouillabaisse nicht mehr sehen.
Pfui. :mrgreen:
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Finki/Lars
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Re: Lindenthaler Kurier Saison 2026/2027

Beitrag von Finki/Lars »

Lindenthals Doppelspitze schafft fast die nächste Sensation

Die Aristocrats haben sich mit den New Orclion Raiders ein packendes Ligaspiel mit vielen Wendungen geliefert. Trotz heftigen Verlusten konnten sich die Elfen einen weiteren Traum-Transfer sichern.

Die beiden Teams trafen bei bestem Wetter in der Sternengasse aufeinander. Offensiv konnten die Lindenthaler ihre gewohnte Dominanz fortsetzten, nur die Defensive versagte. Der Verein geht dennoch gestärkt aus dem Spiel.

Die Orcs unter der Führung von Kodiak standen nach der Niederlage im ersten Spiel unter Zugzwang. Dem Coach war das egal, er präferiere „Spaß“, „Freude“ und „interessante Entwicklungen“ über die sportlichen Aussichten. Seine Jungs waren auf jeden Fall bereit aus den Elfen Mus zu machen.

Mit Glück zur Führung

Die Elfen mussten mit einem Journeyman antreten, der den verletzten Constantin ersetzte. Allerdings konnten sie auch beginnen. „Wir wollten es mal langsam angehen lassen“, erklärt Coach Beier in der Pressekonferenz. Nach einem Durchbruch begannen allerdings die Probleme, mehrere Elfen wurden K.O. geschlagen, der Ballträger eingekesselt und unter Bedrängnis. „Wir müssen uns wirklich glücklich schätzen, dass der Secundus so talentiert ist, das ist ein gutes Eigengewächs“, äußerte sich Jugendtrainer Albrecht von der Aachener. Mit etwas Glück drückte der Dancer den Ball auf die Linie.

Die Orcs schafften noch vor der Halbzeit den Ausgleich, ein geworfener Goblin sprintete durch die Verteidigung. Gleichzeitig erhöhte sich der Krankenstand bei den Aristocrats. „Mit Lothars gebrochenem Arm fällt uns natürlich eine echte Stütze weg“, sagt Beier in der Pressekonferenz. Außerdem seien die Spieler zu häufig umgefallen und nicht mehr aufgestanden.

Erste Verluste

In der zweiten Halbzeit gelang es den Elfen den Ball schnell zu erobern und auf 2:1 zu erhöhen. „Wenn der Goblin das Ei nicht aufgehoben bekommt, nutzen wir das natürlich aus“, sagt Beier. Allerdings forderte das die gesamte Konzentration des Teams, weitere Fehler konnten nicht mehr ausgeglichen werden. Die schlimmste Szene des Spiels ereignete sich direkt nach Anpfiff der nächsten Halbzeit. Anastasia geriet direkt in den Laufweg eines „Big-Uns“ und bezahlte das mit ihrer Wirbelsäule. „Ja das war natürlich eine üble Szene, da hätte man als Schiri schon mal eingreifen können“, beschwert sich Beier.

Die Spielervertretung „Unsere Spieler Schützen“ (UPS) meint aber eine andere Szene gesehen zu haben. Beier soll den anwesenden Medizinern auf Spielfeld gefolgt sein und sie von der verletzten Spielerin weggezogen haben. Anastasia hätte man wahrscheinlich noch retten können. „Mein erster Gedanke ist natürlich bei meinen Spieler und vor allem bei zwei von ihnen“, antwortet Beier auf die Vorwürfe. Primus hätte leichtes Seitenstechen gehabt, da habe man dringend helfen müssen.

Die Orcs rieben sich die letzten Spielminuten an der Abwehr der Elfen auf. Wenn ein Durchbruch möglich schien, gelang noch ein Elf vor den Cage. Im letzten Zug schaffte es Kodiak noch seine Jungs nach vorne zu hetzten. Mit einer abenteuerlichen Kombination aus einem Pass und zwei Sprints setzten die Orcs das Ei in der Endzone ab. „Das ist natürlich wahnsinnig ärgerlich für uns, noch so das Unentschieden zu kassieren“, sagt Beier. Auf die Kritik, dass Primus den Ballträger auch einfach umnieten hätte können, antwortet Beier nicht. Spieler solle man schließlich nicht verunsichern.

Neue Verpflichtung

„Die Lineman müssen einfach mehr liefern, wir haben hier zwei Spieler, die alles machen“, sagt Beier nach der Mannschaft. Vor allem im Aggressionsdepartment habe man bisher versagt. Die Aristocrats haben in der laufenden Saison noch keine CAS geschlagen, ein Negativrekord in der Division C. Deswegen ist der Verein in Verhandlungen mit der Baumschule des Rodenkirchener Schrebergarten e.V. getreten. Mit den Gewinnen des Spiels wurde Quercus für 120.000 Goldstücke verpflichtet. Der Baum soll den nötigen Punch in die nächsten Partien. Außerdem konnten sich die beiden Wardancer weiterentwickeln.

Dennoch leidet die Kasse des Vereins. Ohne eine Werferin fehlt eine Säule des Geschwindigkeitsspiels der Elfen. Um die Fans bei Stange zu halten, wurden neue Trikots ausgegeben, das traditionelle Lila wurden gegen Rot getauscht. Gerüchte, dass man sich damit einem Energy-Drink Hersteller anbiedern wolle, werden von der Geschäftsführung dementiert.

Im dritten Spiel der Hinrunde wartet der Sportclub Ulthuan. Das Team aus Hochelfen unter der Führung von Jacob hatte einen schweren Start in die Saison. Mit nur 3 Punkten aus den ersten beiden Spielen geht der Pit-Sieger des vergangenen Jahres angeschlagen in die Partie. „Wir freuen uns natürlich gegen zivilisierte Gegner zu spielen“, sagt Beier. Allerdings warnt er vor den beiden White Lions des Teams. In den Rennen um eine gute Gruppe brauchen die Aristocrats einen Sieg.

Die Partie findet am 20.9. in der Sternengasse.
Im Ticker wie immer per Brieftaube oder als Bericht in der nächsten Ausgabe.

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